Lot No. 16


Drilling, VEB Fortuna - Suhl, Kal.: 7 x 65R/16/70/16/70, Einstecklauf vermutlich im Kal. 5,6 x 52R,


Drilling, VEB Fortuna - Suhl, Kal.: 7 x 65R/16/70/16/70, Einstecklauf vermutlich im Kal. 5,6 x 52R, - Sporting and Vintage Guns

Nr.: 956656, Lauflänge: 650 mm, doppelte Laufhakenverriegelung und Schienenverlängerung mit Greener, Doppelabzug - das vordere Züngel mit Französischem Stecher, Greenersicherung, separater Schieber für den Büchsenschuß an der Baskülescheibe (beim Umschalten auf den Büchsenlauf stellt sich automatisch das Klappvisier auf), je nach Stellung ist 'K' für Kugel und 'S' für Schrot zu sehen, auf der Baskülescheibe links und rechts neben dem Schlüssel Signalstifte, die das Gespanntsein der Schlösser anzeigen, im rechten Schrotlauf ein Einstecklauf, Auszieher, graue Basküle, Züngelplatte, Vorderteil und Schnäpper mit einfacher Rosetten-, Randstich- und Ornamentgravur, an der Züngelplatte ein Firmenlogo, Abzugsbügel, Sicherung, Spannschieber und Schlüssel sowie das Laufbündel brüniert, Einhakmontage mit montiertem ZF 'Zeiss' 8 x 56, Abs.: Zielstachel, das Hauptrohr aus schwarzem Leichtmetall mit Seiten- und Höhenverstellung, der Schaft mit Pistolengriff, Fischhaut, Deutscher Backe, Schweinsrücken und Hartkunststoffkappe, Riemenbügel, Schaftlänge: 357 mm, an der Schaftunterseite eine Klappe mit sechs Bohrungen für 7 x 65R Patronen, gebraucht, guter Erhaltungszustand, der Schaft mit Gebrauchsspuren, die Läufe innen in gutem Zustand, die Brünierung des Laufbündels und das ZF fleckig und stellenweise abgegriffen, die hellen Basküle fleckig, Suhler Beschuß für den Drilling vom August 1973, der Einstecklauf ohne gültigen Beschuß A+M

Nach Kriegsende wurde die Familie Sauer entschädigungslos durch einen Befehl der Sowjetunion enteignet. Hans Sauer wurde von den Sowjets verschleppt, sein Leidensweg ist unbekannt, er gilt als verschollen. Nachdem der Maschinenpark demontiert wurde, wurde mit dem bestehenden Rest die Produktion unter anderem von Jagdwaffen (größtenteils aus noch vorhandenen Halbzeugen aus der Zeit vor 1945) wieder aufgenommen. Ab dieser Zeit wurden einige bekannte Hersteller - so auch 'Sauer & Sohn'- in das 'Fahrzeug und Jagdwaffenwerk Suhl' eingegliedert. Ab 1950 wurde das Unternehmen in die Firma 'MEWA-Suhl' eingegliedert und blieb es bis zu seinem Aufgehen im DDR-volkseigenen Betrieb FORTUNA im "VEB Ernst-Thälmann-Werk Suhl" genannten Betrieb. Siehe dazu auch das Buch von Dr. Hans-Jürgen Fritze, 'Suhl - Heimat der Büchsenmacher'!

Specialist: Ing. Mag. Wolfgang Robert Demarle Ing. Mag. Wolfgang Robert Demarle
+43-1-515 60-558

wolfgang.demarle@dorotheum.at

02.12.2017 - 10:00

Realized price: **
EUR 1,375.-
Starting bid:
EUR 400.-

Drilling, VEB Fortuna - Suhl, Kal.: 7 x 65R/16/70/16/70, Einstecklauf vermutlich im Kal. 5,6 x 52R,


Nr.: 956656, Lauflänge: 650 mm, doppelte Laufhakenverriegelung und Schienenverlängerung mit Greener, Doppelabzug - das vordere Züngel mit Französischem Stecher, Greenersicherung, separater Schieber für den Büchsenschuß an der Baskülescheibe (beim Umschalten auf den Büchsenlauf stellt sich automatisch das Klappvisier auf), je nach Stellung ist 'K' für Kugel und 'S' für Schrot zu sehen, auf der Baskülescheibe links und rechts neben dem Schlüssel Signalstifte, die das Gespanntsein der Schlösser anzeigen, im rechten Schrotlauf ein Einstecklauf, Auszieher, graue Basküle, Züngelplatte, Vorderteil und Schnäpper mit einfacher Rosetten-, Randstich- und Ornamentgravur, an der Züngelplatte ein Firmenlogo, Abzugsbügel, Sicherung, Spannschieber und Schlüssel sowie das Laufbündel brüniert, Einhakmontage mit montiertem ZF 'Zeiss' 8 x 56, Abs.: Zielstachel, das Hauptrohr aus schwarzem Leichtmetall mit Seiten- und Höhenverstellung, der Schaft mit Pistolengriff, Fischhaut, Deutscher Backe, Schweinsrücken und Hartkunststoffkappe, Riemenbügel, Schaftlänge: 357 mm, an der Schaftunterseite eine Klappe mit sechs Bohrungen für 7 x 65R Patronen, gebraucht, guter Erhaltungszustand, der Schaft mit Gebrauchsspuren, die Läufe innen in gutem Zustand, die Brünierung des Laufbündels und das ZF fleckig und stellenweise abgegriffen, die hellen Basküle fleckig, Suhler Beschuß für den Drilling vom August 1973, der Einstecklauf ohne gültigen Beschuß A+M

Nach Kriegsende wurde die Familie Sauer entschädigungslos durch einen Befehl der Sowjetunion enteignet. Hans Sauer wurde von den Sowjets verschleppt, sein Leidensweg ist unbekannt, er gilt als verschollen. Nachdem der Maschinenpark demontiert wurde, wurde mit dem bestehenden Rest die Produktion unter anderem von Jagdwaffen (größtenteils aus noch vorhandenen Halbzeugen aus der Zeit vor 1945) wieder aufgenommen. Ab dieser Zeit wurden einige bekannte Hersteller - so auch 'Sauer & Sohn'- in das 'Fahrzeug und Jagdwaffenwerk Suhl' eingegliedert. Ab 1950 wurde das Unternehmen in die Firma 'MEWA-Suhl' eingegliedert und blieb es bis zu seinem Aufgehen im DDR-volkseigenen Betrieb FORTUNA im "VEB Ernst-Thälmann-Werk Suhl" genannten Betrieb. Siehe dazu auch das Buch von Dr. Hans-Jürgen Fritze, 'Suhl - Heimat der Büchsenmacher'!

Specialist: Ing. Mag. Wolfgang Robert Demarle Ing. Mag. Wolfgang Robert Demarle
+43-1-515 60-558

wolfgang.demarle@dorotheum.at


Buyers hotline Mon.-Fri.: 10.00am - 5.00pm
kundendienst@dorotheum.at

+43 1 515 60 200
Auction: Sporting and Vintage Guns
Auction type: Saleroom auction
Date: 02.12.2017 - 10:00
Location: Wien | Palais Dorotheum
Exhibition: 25.11. - 02.12.2017


** Purchase price incl. buyer's premium and VAT

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